Band

Tat Twam Asi, Band und Vocalgroup

History

aus der Sicht des Leaders

Die Wurzeln der Formation Tat Twam Asi reichen bis in die Achtzigerjahre zurück, als ich meinem älteren Sohn die ersten Gitarrengriffe beibrachte, dem jüngeren ein Schlagzeug in Papas Proberaum stellte und meine Frau als Mitsängerin in der künftigen Familienband engagierte. Die Tatsache, dass ich neben meinem Beruf in Bands spielte, mit denen ich in der ausgebauten Scheune des ländlichen Anwesens probte, beflügelte die musikalische Entwicklung der beiden Jungs, sodass sie im Teenyalter ihre erste Band gründeten und ebenfalls damit begannen, eigene Stücke zu schreiben. Dennoch wurde die rockige Hausmusik weiterhin gepflegt, wobei man häufig vom Wohnzimmer in den Proberaum wechselte, um mit Schlagzeug, E-Gitarren und Gesangsanlage „richtig Sound“ zu machen. Obwohl wir diesen Brauch über die gesamten Neunzigerjahre hinweg pflegten – wobei man leicht ein Repertoire hätte einüben können, kam es nie zu einem öffentlichen Auftritt der Familie Moizisch. Lieber musizierten und sangen wir gemeinsam mit Freunden zusammen – und das bis zum heutigen Tag.

2000, nachdem die Söhne herangewachsen waren, zogen wir alle ins benachbarte Städtchen Sinzig am Rhein, wo ich ein geräumiges Studio im ehemaligen Kinogebäude anmietete, in dessen Räumen ich als Lebensberater sowohl meine psychologischen Beratungen und therapeutischen Gruppen abhalten, als auch weiterhin laute Musik praktizieren konnte.

In der Folgezeit entwickelte ich ein kleines Programm für Mantras zum Mitsingen. Der Anklang war so groß, dass sich bald eine feste Gruppe von Sängerinnen und Sängern regelmäßig zum Singen traf. Meinen Söhnen, die beide eine Musikerkarriere anstrebten und in eigene Projekte involviert waren, gefielen meine Riffs und Gesänge, sodass sie bald den entstehenden Chor mit E-Gitarre, Trommeln und Gesang unterstützten. Anfang 2003 klangen die Mantra-Songs so gut, dass ich sie aufnehmen wollte.

Als ich das Studio bezog, freute ich mich sehr darüber, dass es sich bei meinem Tür-an-Tür-Nachbarn um einen alten Freund und Mitmusiker handelte, der inzwischen zum Toningenieur avanciert war und in seinen Räumen ein professionelles Tonstudio betrieb. Was lag also näher, als die geplanten Aufnahmen bei ihm durchzuführen. Unter dem Synonym „Great Spirit Singers“ veröffentlichte ich daraufhin eine begrenzte Anzahl von CDs mit dem Untertitel „Songs For One World“. Es handelte sich dabei um Vertonungen von Mantras aus verschiedenen Kulturkreisen, zweier Indianerlieder in der Lakotasprache sowie der ersten Fassung des Songs „Peace“ im heutigen Programm von Tat Twam Asi.

Als ich mich 2006 dazu entschloss, mit den „Great Spirit Singers“ auf öffentliche Auftritte hinzuarbeiten – tatsächlich kam es bis 2009 zu einer Reihe schöner Konzerte in der Region – war der Weg zu einer festen Formation vorgezeichnet.

Nachdem die Band mit 2 E-Gitarren, Drums, Bass und Percussions komplett und die Vokalgruppe stabil war, gaben wir uns den Bandnamen, mit dem sich alle identifizieren konnten.

Musik:

Die Musik von Tat Twam Asi ist eine Fusion aus Pop/Jazz/Ethno.  Songlyrics in englischer (1 Stück in lateinischer) Sprache. 
Die in verschiedenen Songs enthaltenen Mantras aus anderen Kulturkreisen werden in den jeweiligen Originalsprachen gesungen. 
Typische Sound-Merkmale sind: dreistimmiger Satzgesang, Background-Chöre und Solostimmen vor einem rockig-jazzigen Gitarrensound, der melodiös, teilweise meditativ klingt und mit gekonnten Soli für Kenner und Liebhaber aufwartet sowie einer groovigen Drums-Bass-Sektion, die sich zusätzlich den Luxus eines Perkussionisten leistet. Dass die Gruppe auf ihren bisherigen Konzerten großen Anklang fand, liegt nicht zuletzt an zahlreichen eingängigen Song-Passagen, die vom Publikum gerne aufgegriffen und mitgesungen werden.

Unsere neuen spirituellen Lieder appellieren an die tiefere globale Verbundenheit über kulturelle Gegensätze hinweg sowie an das individuelle und kollektive Gewissen. Sie laden dazu ein, den heiligen inneren Raum zu betreten, Mut zu schöpfen und Freude auszudrücken.

Info: Der Begriff „Tat Twam Asi“ kommt aus dem Sanskrit und bedeutet:

„Das bist Du“. Gemeint ist damit, dass sich alles in jedem sowie jeder in allem befindet.

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